Die Anforderungen steigen – an Mitarbeiter, Führungskräfte und das Management. Zum einen wollen wir ein Feintuning auf allen Ebenen, damit das Unternehmen auf Erfolgskurs bleibt. Zum anderen, darf nicht zu lange im roten Bereich gefahren werden, da sich gute Mitarbeiter & Führungskräfte sonst in Richtung Mitbewerber verabschieden – oder wenn‘s schon zu spät ist, längere Zeit ausfallen. Wie der aktuelle DAK-Report zeigt, sind die Ausfallzeiten durch psychischer Erkrankungen weiter am Steigen.

Ein professionelles Coaching durch einen internen oder externen Coach ist eine Möglichkeit, subjektive Belastungen zu reduzieren, Ressourcen zu aktivieren und Handeln auf das Wesentliche auszurichten, um sich wieder motiviert für die Unternehmensziele einzusetzen.

Mit dem internen Aufstieg sinkt die Zahl der Menschen, mit denen ein offener Austausch im Unternehmen möglich ist. Insbesondere für Leistungsträger der ersten und zweiten Führungsebene hat der Coach daher eine wichtige Entlastungsfunktion, weil in einem geschützten Rahmen vertrauensvoll reflektiert werden kann. Ohne Maske und ohne Rollenauftrag. Das kann sowohl für kurzfristig erfolgreiche Kriseninterventionen als auch für nachhaltig strategisches Handeln das kritische Element sein. Die Zielerreichung ist wesentlich.

Gerade wenn der Druck hoch ist, hilft der Coach dem Spitzenpersonal die berufliche Rolle und den unternehmerischen Auftrag zu erfüllen und dabei als Mensch gesund und authentisch zu bleiben. Das Unternehmen begleitet er bei der Entwicklung der Strukturen für gesunde Hochleistung.

Für diese Arbeit kann das Unternehmen einen externen Coach ins Boot holen oder Team-/Projetleiter und Führungskräfte mit ausgesprochener sozialer Kompetenz/emotionaler Intelligenz im Rahmen einer zertifizierten Coaching Ausbildung zu einem unternehmensinternen Coach ausbilden.

Marc Kaltenhäuser, M.S. (USA)
Coach & Trainer der QRC-zertifizierten Coaching Ausbildung in Freiburg
Leiter des Instituts für Psychisches Gesundheitsmanagement